Heinrich-Böll-Schule

Für Erziehungsberechtigte

Corona-Update:

Zurzeit beschulen wir aufgrund der Hygienevorgaben des Hessischen Kultusministeriums und der Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit Eltville ausschließlich eine Station pro Tag. Somit erhalten die Schüler*innen alle vier Tage Präsenzunterricht. An den „Zwischentagen“ arbeiten sie an ihren Wochenplänen. Über das Lernbüro der Schule besteht die Möglichkeit, evtl. Fragen zu den Unterrichtsmaterialien telefonisch zu klären.

Aufgrund der reduzierten Präsenzzeiten ist eine Beurteilung unsererseits nur bedingt möglich.

WICHTIG: Sollten Schüler*innen Zugänge zu ihren Lernplattformen vorliegen, haben sie an den Präsenztagen die Möglichkeit, auf diese zuzugreifen und sich Materialien herunterzuladen. 

Trotz allem sind sie erster Linie Patientinnen und Patienten mit einem reduzierten Stundenumfang. Das heißt, auch wenn viele oder alle Unterlagen online verfügbar sind, bedeutet dies nicht dass auch alles bearbeitet wird. Die Belastungssteuerung erfolgt an unserer Schule durch die entsprechenden Fachlehrkräfte in Absprache mit den behandelnden Therapeut*innen!

 

Für die künftigen Schülerinnen und Schüler ist der Besuch der

Heinrich-Böll-Schule vor allem auch deshalb eine besonders aufregende Zeit, weil sie mit der stationären Unterbringung in der Klinik Rheinhöhe einhergeht. Schule findet unter anderen Bedingungen statt und hat mit großer Sicherheit auch für Sie als Eltern/Erziehungsberechtigte einen anderen Stellenwert.

Ihre Kinder sind hier zugleich Patienten und Schüler. Unser Anliegen ist es, eine Balance zwischen diesen beiden herzustellen, dass den Kindern und Jugendlichen ein möglichst reibungsloser Wiedereinstieg in die Stammschule möglich wird. Durch unsere kleinen Klassen (6 – 8 Schülerinnen/Schüler) können wir sehr individuell auf Stärken und Schwächen eingehen. Durch Stütz- und Förderunterricht können wir Ihren Kindern den Raum geben, den sie brauchen, um ihre schulischen Ziele zu erreichen.

Unsere enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik ist eine wesentliche Voraussetzung für eine möglichst erfolgreiche Schulzeit Ihrer Kinder. Darum stehen wir im täglichen Austausch mit den Stationen und es finden regelmäßige, wöchentliche Besprechungen mit den behandelnden Teams statt.

Um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben ihr Wissen auch kontrollieren zu können, werden bei uns ab der vierten Beschulungswoche im wöchentlichen Wechsel einstündige Klassenarbeiten in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch geschrieben.
Diese Noten in Verbindung mit den mündlichen schulischen Leistungen (unter Brücksichtigung der besonderen gesundheitlichen Situation) dienen den Lehrkräften als Grundlage für die Schulberichte, die nach der Entlassung an die entsprechenden Stammschulen gesendet werden. Sie als Eltern haben dann die Möglichkeit, die Berichte dort einzusehen. Bitte verstehen Sie, dass wir bei der hohen Fluktuation an unserer Schule entsprechend ausführliche Bericht erst ab einem Beschulungszeitraum von sechs Wochen erstellen.

Sollte sich der Aufenthalt über einen entsprechend langen Zeitraum erstrecken, werden die Zeugnisse von uns (in der Regel in Absprache mit der Stammschule) ausgestellt. Zudem werden an der Heinrich-Böll-Schule auch Haupt- und Realschulabschlussprüfungen durchgeführt. Die  Benotung erfolgt in enger Kooperation mit den Stammschulen.

Ihre Kinder bleiben trotz der Beschulung bei uns Schülerinnen und Schüler ihrer Stammschule. Sie kehren nach dem Besuch der Heinrich-Böll-Schule dorthin zurück. Sollten Sie über einen Schulwechsel Ihres Kindes nach dem stationären Aufenthalt nachdenken, setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit uns in Verbindung. Oftmals können wir Ihnen hier Beratung und Unterstützung anbieten. Für Ihre Fragen und Anmerkungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.